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Mehr Geld für pädagogische Betreuerinnen und Betreuer und mehr Spielflächen in der Frankfurter Innenstadt fordert der Verein Abenteuerspielplatz Riederwald e. V. anlässlich seines Neujahrsempfangs am Samstag, dem 25. Januar 2025 auf dem Frankfurter Opernplatz.
Seit 1985, also genau seit 40 Jahren, gibt es die Frankfurter Spielmobile, die finanziell auch von der Stadt Frankfurt am Main unterstützt werden. Kamen in den Anfangsjahren 20 bis 30 Kinder zu den Standorten, so sind es heute bis zu 100 Kinder pro Tag. Dieser Andrang kann nicht von einem Mitarbeitenden bewältigt werden, so dass der Verein von der Stadt Geld für drei zusätzliche Spielpädagoginnen und Spielpädagogen fordert, um der gestiegenen Anfrage nach Spielmobilen im 40. Jubiläumsjahr entsprechen zu können.
In der Frankfurter Innenstadt fehlt es an Flächen für pädagogisch betreutes Spielen und Toben. 500 Kinder unter sechs Jahren leben laut Planungsdezernent Gwechenberger in der Frankfurter Innenstadt. Auch diese Kinder haben ein Recht auf Spiel, entsprechend Artikel 31 der UN Kinderrechtskonvention.
Dem Verein Abenteuerspielplatz Riederwald e.V. ist es gelungen, mit dem Eigentümer des großen eingezäunten Grundstücks am Opernplatz, eine Übereinkunft zur Zwischennutzung des Areals als Spielgelände zu treffen. Allerdings müsste die Stadt die Kosten für eine attraktive Geländeherrichtung und die Kosten für eine pädagogische Betreuung übernehmen.
Unabhängig davon plant der Verein, die Konstablerwache von Ostern bis Herbst, mit finanzieller Unterstützung des Stadtmarketings, einmal wöchentlich freitags in eine Spielfläche zu verwandeln, um die Attraktivität der Zeil zu erhöhen und den Kindern ein schönes Spiel- und Erlebnisangebot zu bieten.